Racketlon Interclub-Meisterschaft 2017

Die Meisterschaftssaison 2017 steht vor der Tür. Am Samstag, 19. August 2017 findet die 1. Runde im Sportpark Pilatus in Kriens statt. Am Sonntag, 10. September 2017 geht es dann im Sihlsports in Langnau am Albis in die alles entscheidende zweite Runde.

Wird 4 Rackets Rhine Valley den Titel aus dem Vorjahr verteidigen können? Vor allem vom RC Freunde freundlicher Feuerrackets sowie vom RC Léman ist harte Gegenwehr zu erwarten. Die anderen drei Teams werden ebenfalls versuchen, für die eine oder andere Überraschung zu sorgen.

Zusätzliche Spannung und Taktik garantiert die neue Regel, nach welcher Spieler mit identischer Klassierung innerhalb der entsprechenden Positionen beliebig gesetzt werden können. Ausserdem darf neu auch im Mixed die Squash-Reihenfolge vor Beginn der Partie frei gewählt werden. In der 1. Liga sind erstmals reine Herren-Teams zugelassen. Diese müssen jedoch ein Handicap von 30 Punkten aufholen.

Mit total 28 Teams, je 6 in NLA und NLB sowie 16 in der 1. Liga, verzeichnet die Interclub-Meisterschaft 2017 einen neuen Teilnehmerrekord. Beinahe jedes dritte Team kommt aus der Westschweiz. An beiden Spieltagen sind sämtliche zur Verfügung stehenden Plätze rund um die Uhr belegt. In der NLA und NLB  erstrecken sich die Gruppenspiele über beide Spieltage. In der 1. Liga werden am ersten Spieltag in Vierergruppen die Gruppenersten, -zweiten, -dritten und -vierten ermittelt. Am zweiten Spieltag spielen diese dann im K.O.-System untereinander um die Ränge.

Der Gruppenletzte der NLA steigt direkt in die NLB ab. Der Zweitletzte bestreitet ein Abstiegsspiel gegen den Zweiten der NLB. Der Sieger der NLB steigt direkt auf. Gleiches gilt für den Sieger der 1. Liga. Der Zweite und der Dritte der 1 Liga spielen gegen den Fünften bzw. den Vierten der NLB um den Auf- und Abstieg. Der Letzte der NLB steigt direkt ab.

 

Bericht 1. Spieltag

Viel Spannung, ein ausgezeichnetes Niveau, die unglaubliche Zahl von 252 Matches innerhalb von 13 Stunden und ein Spielplan, der präzise eingehalten werden konnte - das ist die Kurzbilanz des ersten IC-Spieltages.

In der NLA läuft alles auf das erwartete «Finalspiel» zwischen Vorjahressieger 4 Rackets Rhine Valley und RC Freunde freundlicher Feuerrackets hinaus. Beide Teams sind noch ohne Niederlage. Sie wurden jedoch von RC Uetikon und RC Léman, die sich nur knapp geschlagen geben mussten, hart gefordert. Für Spannung ist aber auch am Tabellenende gesorgt. Schafft es Genève in den Direktbegegnungen mit Léman und Rapid Luzern noch vom letzten Tabellenplatz wegzukommen? Zur Erinnerung: Der Tabellenletzte steigt direkt ab, der Fünftplatzierte darf ein Abstiegsspiel gegen den Zweiten der NLB bestreiten.

In der NLB haben sich Racketlon Yverdon und Go for 4 in eine ausgezeichnete Ausgangslage für den direkten Aufstieg gebracht. Zudem hat Go for 4 hat mit Christian Møller noch einen Trumpf in der Hand, der bisher nicht ausgespielt worden ist.

In der 1. Liga sicherten sich RC Fricktal, Basel Rackets, RC Léman II und RC Uetikon II jeweils den Gruppensieg und spielen nun untereinander um den direkten Aufstieg sowie die Plätze, die zu Aufstiegsspielen gegen den Fünften bzw. den Vierten der NLB berechtigen.

 

Bericht 2. Spieltag

Der neue Interclub-Schweizermeister heisst RC Freunde freundlicher Feuerrackets in folgender Besetzung: Tabea Möhr, Patrick Lorenz, Michael Strässle, André Bandi, Christian Schäfer und Simon Engler. Innerhalb von nur zwei Jahren haben die Ostschweizer den Sprung von der 1. Liga an die Spitze geschafft.

Am zweiten Spieltag bezwangen die Feuerrackets zuerst den RC Uetikon mit einem Vorsprung von 11 Punkten und danach den Vorjahresmeister 4 Rackets Rhine Valley mit hauchdünnen zwei Punkten. Wie ausgeglichen die NLA dieses Jahr war, zeigt auch die Tatsache, dass hinter den Feuerrackets gleich drei Teams auf drei Siege kamen. Dank der besseren Punktedifferenz konnte 4RRV den zweiten Platz vor RC Uetikon und RC Léman behaupten.

Im Abstiegsspiel gegen Go for 4, den zweiten auf der NLB, gelang es dem RC Genève, den Verbleib in der NLA zu sichern. Den Abstieg nicht verhindern konnte dagegen Rapid Luzern, die in der NLA Racketlon Yverdon Platz machen müssen.

Gleich drei Teams  aus der NLB treten den Weg in die 1. Liga an: Sihltal Racketlon, 4 Rackets Rhine Valley II und Zuger Racketeers. Sie werden ersetzt durch die Aufsteiger Basel Rackets, RC Uetikon II und RC Léman II. Damit ist die Westschweiz nun mit drei Teams in der NLA und zwei Teams in der NLB vertreten.

 

Tabellen und Resultate

pdfNationalliga A
1. RC Freunde freundlicher Feuerrackets (Schweizermeister)
2. 4 Rackets Rhine Valley
3. RC Uetikon
4. RC Léman
5. RC Genève
6. Rapid Luzern (Abstieg)

pdfNationalliga B
1. Racketlon Yverdon (Aufstieg)
2. Go for 4 
3. Racketlon Yverdon II
4. Sihltal Racketlon (Abstieg)
5. 4 Rackets Rhine Valley (Abstieg)
6. Zuger Racketeers (Abstieg)

1. Liga (pdfPlatzierungsspiele, pdfGruppenspiele)
1. Basel Rackets (Aufstieg)
2. RC Uetikon II (Aufstieg)
3. RC Léman II (Aufstieg)
4. RC Fricktal
5. Bärn vou Druuf
6. Racketlon Yverdon III
7. Go for 4 II
8. Rack'n'Rollers
9. RC Léman III
10. Racket Nights Burgdorf
11. Sihltal Racketlon III
12. Sihltal Racketlon II
13. RC Zürichsee
14. RC Léman IV
15. Racketlon Yverdon IV
16. RC Fricktal

 

 

 

 



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7. Nico Hobi

8. André Bandi
9. Magnus Ekstrand
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